Ausleuchtungs Tipps: Lichtstärke
Für einen 20 m² großen Raum sollte schon eine Wand- und Deckenleuchte eingebaut werden, die mindestens 2.000 Lumen bietet. Ob nun in Form von Panels, Quadraten oder Scheiben – wichtig ist immer die entsprechende Leuchtkraft der Lampe. Mit 600 bis 4.000 Lumen lassen sich Räume, wie beispielsweise einem kleinen Arbeitszimmer, bereits gut ausleuchten.
Deckenleuchten im Wohnzimmer lassen sich sehr gut als Panel einbauen. Manche LED-Lampen haben einen festen Abstrahlwinkel, andere wiederum Leuchten, bei denen der Winkel frei bewegbar beziehungsweise einstellbar ist. Dies kann genau dann nützlich sein, wenn man einen Raum als Ess- und Wohnbereich nutzt. Umso größer daher die Lichtstärke ist, desto mehr Ausleuchtung kann eine Wand- und Deckenleuchte bieten. Es ist wichtig bei der Auswahl nicht auf die Watt-Leistung zu achten, sondern eher auf die Leuchtkraft in Lumen.
Eine kleine Faustregel sagt aus, dass die Leistung in Lumen in etwa das 10-fache in Watt betragen sollte. Möchte man daher eine 40 Watt Lampe durch eine LED-Leuchte ersetzen, empfiehlt es sich ein Leuchtmittel mit 400 Lumen zu nehmen.
Kalte oder warme Lichtfarbe?
Licht ist nicht gleich Licht, auch wenn viele das Denken. Die Farbtemperaturen der Wand- und Deckenleuchten unterscheiden sich erheblich. Bei einer Farbtemperatur von 3.000 Kelvin oder weniger hat das Licht einen roten oder eher orangenen Ton, wodurch warmes Licht erzeugt wird. Für Wohn- und Schlafräume eignet sich ein solches Licht perfekt und sorgt für eine entspannte und gemütliche Atmosphäre.
Für die Ausleuchtung von Arbeitsbereichen oder Arbeitszimmern eignet sich eine Farbtemperatur von 4.000 Kelvin mit neutralweißem Licht besser. Diese Art des Lichts ist mit dem Tageslicht vergleichbar und bietet eine neutrale Atmosphäre, die unter anderem auch die Konzentration fördern kann. Kühlere Leuchten haben lediglich eine Farbtemperatur von 6.000 Kelvin. Solche Leuchten eignen sich perfekt für Badezimmer.
